Aktuelle Termine

Hier sind sämtliche Veranstaltungen und andere Termine zusammengefasst. Infos bitte jeweils an die regional spezifischen Kontakadressen mailen!

21. Januar 2019Köln | 19:00 Uhr | Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mülheimer-Str. 58

Bernd Riexinger: Neue Klassenpolitik

Bernd Riexinger, Parteivorsitzender DIE LINKE, stellt im Gespräch mit Angela Bankert (Geschäftsführerin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – GEW) und Antonia Kühn (kommissarische Regionalleiterin der IG BAU) sein Buch Neue Klassenpolitik vor und diskutiert über die Solidarität der Vielen statt Herrschaft der Wenigen. Eine Veranstaltung der Partei DIE LINKE.Köln. Eine Kinderbetreuung ist vorhanden.

21. Januar 2019Hamburg | 19:00 Uhr | Centro Sociale, Sternstraße 2

Die Legende vom »Spartakus-Aufstand«

Im Januar 1919 greifen revolutionäre Arbeiter in Berlin zu den Waffen. Der vom linken Flügel der Berliner USPD getragene Aufstand wurde von Anfang an der gerade gebildeten KPD zugeschrieben. Sie war für derlei Aktionen allerdings viel zu schwach. Die KPD hatte im Januar 1919 in Berlin etwa 300 Anhänger, die USPD 200.000. Gleichwohl hält sich bis heute die Legende vom Spartakusaufstand. Zu ganz anderen Ergebnissen kam der Untersuchungsausschuss der verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung in seinem Abschlussbericht vom 9.2.1921. In der Forschung nicht beachtet, wird der Bericht erstmals vollständig der Öffentlichkeit bekannt gemacht und seine Geschichte erzählt. Jörn Schütrumpf, Leiter der Fokusstelle Rosa Luxemburg, stellt den Reprint des Untersuchungsberichts vor. Dabei führt er in die Zeit der Novemberrevolution ein und analysiert die bis heute existierenden erinnerungspolitischen Legendenbildungen.

24. Januar 2019Hamburg | 19:00 Uhr, Hartwig-Hesse-Quartier, Alexanderstr. 29

Der Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die Ermordung von Luxemburg und Liebknecht war Auftakt zu einer Serie unzähliger politischer Morde an Sozialist*innen, Arbeiter*innen und Demokrat*innen durch rechte Freikorps. Vortrag und Diskussion mit Klaus Gietinger, Autor, Regisseur und Sozialwissenschaftler, über die politischen Hintergründe.

27. Januar 2019Hamburg | 14:00 Uhr | Heinrich-Heine-Denkmal auf dem Rathausmarkt (Südseite)

Auf den Spuren von Karl Marx in Hamburg – Ein Rundgang mit Jürgen Bönig

Am 9. September 1867 wurde der erste Band von »Das Kapital« ausgeliefert – hergestellt in Leipzig für den Verlag Otto Meissner in Hamburg. Der Hamburger Historiker Jürgen Bönig ist in seinem Buch Karl Marx in Hamburg. Der Produktionsprozess des »Kapital« den Spuren von Karl Marx in Hamburg nachgegangen. Insgesamt fünf Mal war dieser in der Hansestadt – zu nicht ganz unwichtigen Anlässen: 1845, als er Hoffmann & Campe aufsuchte; 1849, als er Aktionäre für die »Neue Rheinische Zeitung« suchte; 1867, als er seinem Verleger Otto Meissner in der Bergstrasse 26 das Manuskript des Ersten Bandes des Kapital ablieferte; 1869, um Exemplare des »18. Brumaire des Louis Bonaparte« zu erhalten und 1874 nach Fertigstellung der zweiten Auflage des Ersten Bandes des »Kapital«. Der Rundgang führt in 90 bis 120 Minuten zu 17 Orten, an denen sich Marx aufgehalten hat und Personen traf, die für die Entwicklung und Veröffentlichung seines Werkes entscheidend waren. Der Start ist auf dem Rathausmarkt am Denkmal für Heinrich Heine, der einen Anstoß für Marx’ ökonomisches Hauptwerk geliefert hat.
Eine Veranstaltung der Geschichtswerkstatt St. Georg und des VSA: Verlag. Teilnahmebeitrag: 5 Euro. Maximal 25 Teilnehmer*innen. Anmeldung unter info@gw-stgeorg.de
Weitere bislang geplante Termin: jeweils am letzten Sonntag im Monat:
24. Februar, 31. März, 28. April, 26. Mai und 30. Juni 2019

6. Februar 2019Essen | 18:00 Uhr | Heinz-Renner-Haus, Severinstr. 1

Bernd Riexinger: Neue Klassenpolitik. Solidarität der Vielen statt Herrschaft der Wenigen

In seinem Buch Neue Klassenpolitik analysiert Bernd Riexinger die Erfolge und Misserfolge der deutsche Arbeiterklasse – und zieht daraus weitreichende Schlussfolgerungen. Sein Konzept einer verbindenden Klassenpolitik zielt darauf ab, die verschiedenen sozialen und identitären Kämpfe zusammenzuführen, um die Profitlogik des Kapitalismus zu durchbrechen. Das Buch ist nicht nur ein Appell gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck, das formulierte Konzept der verbindenden Klassenpolitik beschreibt einen Weg für einen neuen linken Aufbruch. Nach einleitenden Worten des Parteivorsitzenden der Linkspartei geht es weiter mit einer Diskussion. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Getränke sind laut der Essener Linken gegen Spende erhältlich.

Quelle: https://www.vorort-links.de/termine_veranstaltungen/