VSA: Bücher zu westLINKS-Themen

Industrie 4.0?

Joachim Bischoff / Björn Radke / Axel Troost
Industrie der Zukunft?
Wertschöpfung zwischen De-Industrialisierung und vierter industrieller Revolution
Supplement der Zeitschrift Sozialismus 6 / 2015
64 Seiten | EUR 7.00
ISBN 978-3-89965-984-9

Starke Einführung

Felicitas Weck
Linke Kommunalpolitik
Für Einsteiger_innen und Fortgeschrittene
104 Seiten | EUR 7.50
ISBN 978-3-89965-585-8

Realität Einwanderung

Koray Yımaz-Günay /
Freya-Maria Klinger
Realität Einwanderung
Kommunale Möglichkeiten der Teilhabe, gegen Diskriminierung
120 Seiten | EUR 7.50
ISBN 978-3-89965-584-1

Partei neuen Typs?

benjamin-immanuel hoff
die linke: partei neuen typs?
milieus – strömungen – parteireform
eine flugschrift
statt eines vorwortes: ein brief an den autor von katja kipping
144 Seiten | EUR 12.80
ISBN 978-3-89965-614-5

Gibt es eine linke Mehrheit?

tom strohschneider
linke mehrheit?
über rot-rot-grün, politische bündnisse und hegemonie
eine flugschrift
96 Seiten | EUR 9.80
ISBN 978-3-89965-596-4

Gegen-Öffentlichkeit

Felicitas Weck / Gerd Siebecke
Lokal ankommen
Kommunale und regionale Gegen-Öffentlichkeit
104 Seiten | EUR 7.50
ISBN 978-3-89965-506-3

Lokal Sozial

Petra Leuschner / Jens-Peter Heuer
Lokal kann sozial sein!
Felder und Spielräume kommunaler Sozialpolitik
104 Seiten | EUR 7.50
ISBN 978-3-89965-400-4

»Die Bergmann’s Leut sein’s kreuzbrave Leut, denn sie tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht, und saufen Schnaps«, heißt es in einer subversiven Variante von »Der Steiger kommt«. Wir veröffentlichen hier Analysen, linke Ansichten & Alternativen zu Entwicklungen und Problemen in Nordrhein-Westfalen. westLINKS ist ein unabhängiges linkes Webprojekt (Bestandteil von vorortLINKS), der LINKEN wohlgesonnen, aber immer auf der Suche nach breiteren Kooperationen. Aus der Frage, ob der BVB, Schalke 04, VfL Bochum, der 1. FC Köln, MSV Duisburg, Bayer Leverkusen, Fortuna Düsseldorf, Rot-Weiß Oberhausen oder Borussia Mönchengladbach die Fußballmacht im Westen ist, halten wir uns heraus. Glückauf!

15. Oktober 2016Bernhard Sander: Projekte gegen Langzeitarbeitslosigkeit in NRW

Eine Brücke in Beschäftigung

Will sich die Gesellschaft mit dem Skandal der dauerhaft verfestigten Arbeitslosigkeit abfinden? Nicht nur in Nordrhein-Westfalen (NRW) ist zu beobachten, dass es für Menschen mit mehrfachen »Vermittlungshemmnissen« kaum noch Chancen gibt, auf dem regulären Arbeitsmarkt Fuß zu fassen (siehe den Beitrag Alarmierender Ausschluss vom Arbeitsmarkt). Damit droht vor... Mehr...

11. Oktober 2016Bernhard Sander: Aktive Arbeitsmarktpolitik in NRW ist dringend

Alarmierender Ausschluss vom Arbeitsmarkt

Nordrhein-Westfalen hat bekanntlich Probleme, mit dem Wirtschaftswachstum der Republik mitzuhalten. Das hat zunehmend negativere Folgen für den Arbeitsmarkt im Sinne einer Einbetonierung von 324.000 Menschen in die Langzeitarbeitslosigkeit. Das macht die von Frank Bauer, Duncan Roth und Georg Sieglen verfasste IAB-Studie »Langzeitarbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen. Strukturen, Entwicklungen und Abgänge in Beschäftigung« (IAB-Regional 2/2016) deutlich. Mehr...

21. Juli 2016Bernhard Sander

Flimmern in der Herzkammer der Sozialdemokratie

Ein Jahr vor der Bundestagswahl ist die SPD in NRW in den Umfragen vom 39,1% (Ergebnis letzte Landtagswahl) auf 31% gesunken und liegt gleich auf mit der CDU. Für die regierende Koalition sprechen sich nur noch 41% aus. Mehr...

15. Januar 2016Jürgen Klute

Strukturwandel und Industriepolitik im Ruhrgebiet - Teil II: Der geordnete Rückbau der Montanindustrie [1]

Vorbemerkung: In den Online-Archiven der Wochenzeitschriften Der Spiegel und Die Zeit finden sich einige lesenswerte Artikel aus den 1950er, 1960er und 1970er Jahren über die historischen Konflikte im Ruhrbergbau, die sich u.a. daraus ergeben haben, dass die Steinkohle noch einer staatlich kontrollieren Preisbindung unterlag, während diese für die anderen Wirtschaftsbereiche bereits aufgehoben war. Mehr...

28. Dezember 2015Bernhard Sander: Kritische Prognosen für 2016

Problemland Nordrhein-Westfalen?

Die Bilanz der Grünen-SPD-Landesregierung ist eher deprimierend: Die wirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen blieb auch im Jahr 2015 hinter der im übrigen Bundesgebiet zurück. Wir erwarten eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,9%. Mehr...

8. Oktober 2015Jürgen Klute

Strukturwandel und Industriepolitik im Ruhrgebiet

Seit der zweiten Hälfte der 1950er Jahre befindet sich das Ruhrgebiet in einem massiven Strukturwandel, der bis heute andauert. Die politischen Akteure im Ruhrgebiet haben in dieser langen Phase verschiedene Strategien entwickelt, den Strukturwandel politisch zu steuern. Diese Strategien sollen in mehreren Beiträgen hier nachgezeichnet und erinnert werden angesichts der Phantasielosigkeit, mit der die politischen Akteure gegenwärtig agieren. Mehr...

8. Oktober 2015Bernhard Sander

NRW – Kern der alten Bundesrepublik und Zentrum der Erneuerung?

Ein bloßer Sommerloch-Aufreger war die Äußerung des Bundestagspräsidenten Lammert nicht, als er sagte »Das gehört zu den vielen Lebenslügen, die in dieser Region fast kultartig gepflegt werden«, wenn behauptet werde, das Ruhrgebiet würde zugunsten der neuen Länder vernachlässigt.  Mehr...

18. September 2015Bernhard Sander

NRW wählte – und wählte nicht

Für 2017/2020 wird die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen den Haushaltsausgleich nicht schaffen. Die bisherigen Einschnitte waren also vergebens. Die Knebelung der Kommunen durch den Stärkungspakt hat die Wende in den Kommunen nicht gebracht, die Zerstörung funktionierender staatlicher Strukturen schreitet voran. Mehr...

8. April 2015Bernhard Sander

Wachstumsfelder für die NRW-Wirtschaft

An dieser Stelle ist des Öfteren auf den dramatischen Arbeitsplatzverlust hingewiesen worden, den das Bundesland NRW jenseits konjunktureller Einflüsse erleiden musste (1). Regionale Disparitäten werden dadurch verstärkt (2). Die Arbeitsplatzprognose sieht düster aus, wenn nicht endlich landespolitisch gegengesteuert wird. Ursache dafür sind strukturelle Ungleichgewichte, die zu einer Abkopplung der BIP-Wachstumsraten vom Bundestrend führen. Mehr...

25. Januar 2015Bernhard Sander: Halbzeitbilanz von Rot-Grün in NRW

Mutlosigkeit

Als konsistent ist die Politik der Landesregierung nicht zu bezeichnen. Im Vorfeld von Tarifverhandlungen ließ der Vorsitzende der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag, Norbert Römer, melden, dass im öffentlichen Dienst gespart werden müsse. Die Einsparungen sollen von Jahr zu Jahr um 160 Mio. Euro steigen und bis 2017 auf 700 Mio. Euro wachsen. Mehr...

9. Januar 2015Martin Nees: Die Bund-Länder-Finanzbeziehungen

Nichts mehr im Lot!

Die Kanzlerin und der Bundesfinanzminister feiern die schwarze Null, den Verzicht auf eine Kreditaufnahme im Bundeshaushalt 2015. Sie sehen Deutschland auf dem rechten Weg. Zu recht? Dies darf bezweifelt werden. Der ausgeglichene Bundeshaushalt 2015 wird auf Kosten der Menschen und Investitionen erwirtschaftet.  Mehr...

2. Januar 2015Bernhard Sander

Verhaltene Konjunkturerwartungen für Nordrhein-Westfalen

Die evidenzbasierte Politikberatung der so genannten Wirtschaftsweisen hat sich in letzter Zeit durch schludrige Arbeit in Misskredit gebracht. Ideologie und Wunschvorstellungen sind eben keine geeigneten Analyse-Werkzeuge. Dennoch sollten wir anhand der vorliegenden Prognosen skizzieren, was im Jahr 2015 auf das Bundesland Nordrhein-Westfalen wirtschaftlich zukommt, um die politischen Anforderungen zu kennen. Mehr...

28. Oktober 2014Martin Nees: Gemeindefinanzierung 2015 in Nordrhein-Westfalen

Kommunen aus der Finanznot helfen?

»So viel Geld vom Land wie nie«, so titelt der Kölner Stadtanzeiger in seiner Berichterstattung über die Einbringung des Gesetzentwurfes zum Gemeindefinanzierungsgesetz 2015 in Nordrhein-Westfalen. Rund 9,6 Mrd. € sollen an die Kommunen wegen gestiegener Steuereinnahmen verteilt werden. Mehr...

1. Oktober 2014Matthias W. Birkwald

Altersarmut in Nordrhein-Westfalen – Neues aus drei aktuellen Studien und Kommentare

Wer immer noch behauptet, Armut und insbesondere Altersarmut sei in Nordrhein-Westfalen nur ein Randphänomen, wurde in den vergangenen Wochen noch einmal mit erschreckenden Fakten konfrontiert. Ende August überraschte uns das arbeitgebernahe „Institut der deutschen Wirtschaft“ (IW) aus Köln mit einer Studie zur regionalen Armutsverteilung in Deutschland (1) . Die Wirtschaftsforscher*innen hatten dabei für das Jahr 2012 eine Armutsschwelle von 870 Euro für Singles zugrunde gelegt (bei einer... Mehr...

15. August 2014Martin Nees: Über die Vernachlässigung öffentlicher Räume

Sommer, Sonne – ab in den Park?

Vielen, besonders finanziell klammen Kommunen, fehlt das Geld, um die öffentlichen Parks in einem ansprechenden Zustand zu halten. Da es keine gesetzlichen Verpflichtungen gibt, öffentliche Einrichtung der Erholung und Freizeitgestaltung vorzuhalten, werden hier meist zuerst die Gelder gekürzt, Pflegestandards abgesenkt und -rhythmen verlängert sowie beim Personal gespart. Einige besonders krasse Fälle. Mehr...

12. August 2014Bernhard Sander: Entwicklungs»perspektiven« für NRW

Arbeitsplatzabbau verstärkt regionale Unterschiede

Nordrhein-Westfalen galt jahrzehntelang als das industrielle Herz Deutschlands. Der Kapitalismus der Zechenbarone, Stahlgiganten und Kanonenkönige wandelte sich unter großen Arbeitsplatzverlusten. Doch auch die Zeit der Automobil-, Maschinenbau- und Stromindustrie scheint zu Ende zu gehen. Mehr...

28. Mai 2014Bernhard Sander

Kommunalwahl NRW: DIE LINKE hat sich vor Ort stabilisiert

Die Bäume wachsen auch für die sozialdemokratische Ministerpräsidentin, Hannelore Kraft, nicht in den Himmel: Die SPD hat die historischen Verluste von 2009 zwar zurückgeholt (31,0% nach 29,4%), aber dennoch das zweitschlechteste Ergebnis seit Gründung des Bundeslandes erzielt. Sie hat DIE LINKE deshalb nicht aus dem Feld schlagen können. Die CDU hat absolut noch einmal 170 Tsd. Stimmen verloren, obwohl sie sich als stärkste Kraft behaupten konnte. Die Grünen haben ebenfalls 60 Tsd. Stimmen... Mehr...

18. Februar 2014Bernhard Sander

NRW – wirtschaftspolitische Alternativen sind notwendig

Auf der Suche nach einem landespolitischem Profil hat DIE LINKE in NRW vor etlichen Jahren ein Zukunftsinvestitionsprogramm vorgelegt, das weiterentwickelt werden müsste, weil die Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2008 neue Aufgaben stellt.[1] Der Abstand zum deutschen Durchschnitt in der Entwicklung des Bruttosozialprodukts und im Wachstum der Arbeitsplätze wird für NRW immer größer. Verzicht auf Industriepolitik würde bedeuten, dass die Verteilungsspielräume unter dem Diktat der... Mehr...

20. Januar 2014Bernhard Sander

Welche Moderne will Essen?

Blick auf Essen-Hauptbahnhof

In Essen hat es einen Bürgerentscheid über einen geplanten Umbau der Messe Essen gegeben. Bei einer Beteiligung von 28,8% der Essener Stimmberechtigten hat eine knappe Mehrheit der Position »Messeumbau nicht um jeden Preis« Recht gegeben. Der Antrag der Gegner der Ausbaupläne, den Beschluss des Stadtrats aufzuheben, erhielt 50,4% der Stimmen. Für die Erweiterung der Messe stimmten nach Angaben der Stadt 49,6% der TeilnehmerInnen am Bürgerentscheid.  Mehr...

21. Dezember 2013Bernhard Sander

NRW: Perspektiven für 2014

Die Finanzkrise ist noch nicht ausgestanden und beansprucht unter dem Aspekt der Europawahlen zu Recht große Aufmerksamkeit. Doch sollte die Realwirtschaft und insbesondere das produzierende Gewerbe nicht aus dem Blick geraten, da sie traditionell die Bedingungen für Politik in Nordrhein-Westfalen stärker prägen als in anderen Bundesländern. Mehr...

13. Dezember 2013Bernhard Sander

Kommunen in Not

Die Beratungsfirma Ernst & Young hat ihre Studie zur Finanzlage der Gemeinden aktualisiert1. Die Beratung der Kämmerer ist ihr Geschäftsfeld und die consulting-Konzepte für Public-Private-Partnership liegen auf den Festplatten. Denn eines ist sicher: Für öffentliche Investitionen ist faktisch kein Geld mehr vorhanden, der öffentliche Kapitalstock verfällt. Mehr...

29. Januar 2013Martin Nees

Öffentliche Haushalte im Lot? Teil 2

»Deutschland geht es gut. (…) Die Städte und Gemeinden in ihrer Gesamtheit erwarten im Jahre 2012 eine schwarze Null.« (1) Auf diese Aussage wurde die Jahresbilanz des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) von den meisten Medien reduziert. Völlig ausgeblendet wird, dass sich die Schere zwischen armen und reichen Kommunen immer weiter öffnet. Viele Kommunen, vor allem in strukturschwachen Regionen, haben immer noch große strukturelle Defizite in ihren Haushalten zu verzeichnen. Auch... Mehr...

28. Dezember 2012Bernhard Sander: NRW-Prognose 2013

Einschnitte mit Blick auf die Schuldenbremse

Unsere Prognose für das abgelaufene Jahr 2012 hat sich bestätigt. Die Wachstumsraten und damit die Steuereinnahmen sind zwar etwas kräftiger ausgefallen, doch die Probleme der Automobilindustrie und anderer Exportbranchen nehmen zu, da unter dem Druck der Austeritätspolitik die private ebenso wie die Staatsnachfrage in den europäischen Nachbarländern sinkt. Mehr...

12. Dezember 2012Martin Nees: Das Beispiel Köln

Öffentliche Haushalte im Lot?

Die Steuereinnahmen der öffentlichen Hand sind so hoch wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Bundesregierung plant schon für das Jahr 2013 einen ausgeglichenen Haushalt. Die Medien vermitteln ein Jahr vor den Bundestagswahlen den Eindruck, dass die finanzpolitischen Probleme der öffentlichen Hand annähernd gelöst seien. Mehr...

26. Oktober 2012Bernhard Sander

Das Elend der Städte

Mitten im NRW-Landtagswahlkampf erschien ein Buch, das plakativ den finanziellen und sozialen Kollaps westdeutscher Städte beschreibt und Wege aus der Misere sucht. Der Großvater von Martin Häusler hatte dem Staat bereits als Bahnbeamter gedient, sein Vater, Rainer Häusler, ist seit 16 Jahren Kämmerer der überschuldeten Stadt Leverkusen und Martin Häusler jobbt als scheinbar freier Journalist. Reißerisch heißt es am Anfang des Buches: »… weil mir die Perversionen des Kapitalismus, das elende... Mehr...

28. August 2012Bernhard Sander

Ratswahl in Dortmund – wenn denn noch einer hingeht

Dortmund-Rathaus /de.wikipedia

Am Sonntag waren 451.000 Dortmunderinnen und Dortmunder zur Kommunalwahl aufgerufen. Es war ein kleiner Stimmungstest nach der Landtagswahl, vor allem aber ein Test, ob die Bevölkerung dem neoliberalen Stadtumbau unter dem Diktat leerer Stadtkassen Widerstand entgegen bringen will und dazu geeignete politische Angebote vorfindet. Die Kommunalwahl in Dortmund war notwendig geworden, weil das Bundesverwaltungsgericht Leipzig die ursprüngliche Wahl 2009 annulliert hatte.  Mehr...

2. Juli 2012Bernhard Sander: Politische Krönungsmessen in NRW

Wahlen ändern nichts?

Früher hätte man bei den Veranstaltungen am letzten Wochenende von politischen Großereignissen gesprochen. Doch der »impact«, die durchschlagende Wirkung im Leben des Bundeslandes, wird von immer mehr Bürgerinnen und Bürgern distanziert bewertet. Mehr...

25. Juni 2012Bernhard Sander

Der Souverän verweigert die OB-Wahl

by de.wp User:Smit /wikipedia.org

Die Oberbürgermeisterwahl in Duisburg war notwendig geworden, weil die Bevölkerung den bisherigen Amtsinhaber von der CDU abgewählt hatte. Der Unmut über die schwarz-grüne Stadtpolitik vor 2010 verband sich mit dem Entsetzen über die hölzerne Art, mit der Adolf Sauerland die politische Verantwortung für das Projekt Loveparade und die damit verbundene tödliche Massenpanik von sich wies. Mehr...

16. Juni 2012Bernhard Sander

Statt einer Bewerbung als Bundeskanzlerin

Zuerst einmal ist man überrascht, wenn man den Koalitionsvertrag liest: Warum ist er doppelt so umfänglich wie der letzte? Weil man fünf Jahre statt 20 Monate regieren will oder, weil vieles darin steht, was nicht auf das Terrain Landespolitik gehört? Mehr...

7. Juni 2012Bernhard Sander

Politisches Risiko RestLB

Die Zerschlagung der WestLB steht unmittelbar bevor. Der Gesetzentwurf, mit dem sich der neue nordrhein-westfälische Landtag jetzt in erster Lesung beschäftigt hat, heißt zwar »Gesetz zur Restrukturierung der West LB«, doch in Wirklichkeit geht es um die Abwicklung der einst größten deutschen Landesbank. Mehr...

25. Mai 2012Bernhard Sander

Nach der NRW-Wahl: »Rosig färbt der Horizont sich – Blicket hinan: der Schornstein raucht!« (Brecht)

Harald Schrapers / wikipdia.org

Nach dem Wahlsieg schwenken die Grünen und die SPD in NRW nun in die Koalitionsverhandlungen ein. Man hat eine eigene Mehrheit für den Haushalt und wird dementsprechend konfliktreicher um das jeweils eigene Gewicht in der Regierungspolitik streiten, sobald es ans Eingemachte gehen wird. Mehr...

23. April 2012Bernhard Sander

NRW: Wahlkampf ohne Kampf

Der Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen gleicht einem unterkühlten Frühjahrsspaziergang. Liegt es daran, dass scheinbar alles entschieden ist? Eine Dauerbestrahlung mit immer neuen Umfragen vermittelt diesen Eindruck. Doch jeder zweite Befragte ist noch unentschlossen. Zuviel Wahlkampf würde zweifellos polarisieren und mobilisieren. Daran kann den Parteien der Minderheitsregierung nicht gelegen sein. Mehr...

14. März 2012Bernhard Sander

Nach der Ablehnung des Haushalts: NRW vor Neuwahlen

Bekanntlich geht es in NRW immer um die Wurst, wenn über den Haushalt abgestimmt wird. Die rot-grüne Minderheitsregierung ist immer darauf angewiesen, dass eine der drei Oppositionsparteien bei den entscheidenden Abstimmungen sich der Stimme enthält, damit der Haushalt passieren kann. Faktisch sind diese Mehrheitsverhältnisse beim Nachtragshaushalt 2010 (durch Zustimmung einiger Abgeordneter) und beim Haushalt 2011 (durch geschlossene... Mehr...

7. März 2012Bernhard Sander: Es geht um mehr als Loveparade

Für einen Dialog mit den Duis-Bürgern!

Duisburg hat den Oberbürgermeister Adolf Sauerland abgewählt. 2009 stimmten nur 21,5% aller Wahlberechtigten für den OB-Kandidaten der CDU, also rund 76.000 Wähler_innen. Das Ergebnis der Abwahl war deutlicher: 129.000 Tausend Stimmen gegen die restliche Amtszeit des OB und nur 21.000 dafür – bei einer Wahlbeteiligung (41%), die fast so hoch lag wie die letzte Kommunalwahl. Mehr...

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